05.09.2010
Eine Publikation der Primus Verlag AG
 
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Faszinierende Reise rund um den Globus

Einmal rund um die Welt – wer träumt nicht davon? Der Honeymoon ist prädestiniert dafür, sich eine Auszeit zu nehmen, die Koffer zu packen und ausgewählte Orte zu entdecken. Wir präsentieren Ihnen eine von unzähligen Möglichkeiten einer Weltreise.

Wer eine Reise um die Welt plant, steht buchstäblich vor der Qual der Wahl. Unser Globus ist gespickt mit traumhaft schönen Orten, einmaligen kulturellen Denkmälern und spannenden baulichen Ingenieurleistungen, die es zu entdecken gilt. Am besten schnappt man sich einen Globus oder einen Atlas und wählt die Spots aus, die man schon lange einmal kennen lernen wollte.

Das folgende Beispiel steht unter dem Motto Kontraste. Mit dem Flugzeug geht’s von der Schweiz ins sich im Wandel befindende Dubai, über das ursprüngliche New Delhi bis ins quirlige Bangkok. Mit dem Zug fährt man quer durch Thailand und Malaysia ins hochmoderne Singapur. Mit dem Flug nach Peking folgt die nächste Veränderung. Von dort geht’s nach Honolulu auf Hawaii, danach nach San Fransisco. Letzte Station der Reise um die Welt ist schliesslich The Big Apple: New York.

Stadt der Gegensätze

Bereits Dubai widerspiegelt das Motto der Reise. Neben hochmodernen Wolkenkratzern und technisch ausgereiften U-Bahnen kann hier auch die ursprüngliche Tradition der Vereinigten Arabischen Emirate entdeckt werden. Im Stadtteil Bur Dubai schlängeln sich flinke Männer mit Transportkarren voller Waren durch enge Gassen und versorgen die Kleinhändler mit Nachschub. Das traditionelle Leben ist in den Souks auf beiden Seiten des Creek hautnah spürbar.

Handkehrum ragt mit 818 Metern Höhe der Weltrekord-Wolkenkratzer Burj Dubai über sämtliche Gebäude der Zwei-Millionen-Metropole. Sage und schreibe 11‘300 Stufen müsste man erklimmen, um an die Spitze des neuen Wahrzeichens aus Stahl, Beton und Glas zu gelangen. Leichter geht’s mit einem der 57 Aufzüge …

Einzigartige Bauwerke

Weiter geht’s in die Hauptstadt Indiens. Es kann durchaus sein, dass New Delhi nach dem sauberen Dubai einen kleineren Kulturschock verursacht. Die Stadt ist laut, die Luft verschmutzt und die Menschenmassen enorm. Dennoch lohnt sich ein Stopp in New Delhi.

Die Geschichte der Stadt ist faszinierend und umgibt einen auf Schritt und Tritt, die Basare von Paharganj sind eindrucksvoll, die Bauwerke der Stadt zählen zu den architektonisch herausragendsten des Landes. Wer ein frühes Beispiel der Mogularchitektur entdecken möchte, sollte das Humayuns Grab besuchen. Das schönste Bauwerk der Stadt besteht aus einem flachen Bau mit hohen Türbogen und wird von einer mächtigen Kuppel gekrönt.

Lebende Legenden

Nicht weniger quirlig als New Delhi präsentiert sich Bangkok, wiederum ein Schmelztiegel der Gegensätze. Ähnlich wie New Delhi ist Bangkok heiss, stickig, voller Geräusche und Gerüche, Autos und Menschen. Wer dem wuseligen Chaos entfliehen möchte, sollte den berühmten Grand Palace besuchen. Mehr als 100 Gebäude und Höfe bilden ein grossartiges Beispiel traditioneller thailändischer Kunst und Architektur. Innerhalb der Palastmauern befindet sich auch der berühmteste der etwa 400 Tempel Bangkoks: der Wat Phra Kaeo, der auch als «Tempel des Smaragdbuddhas» bekannt ist. Der 66 cm grosse sitzende Buddha, der aus einem massiven Block aus feinster Jade geschnitzt wurde, ist das wichtigste religiöse Objekt des Landes. Ebenso gut besucht wie der königliche Grosse Palast ist das Hotel Oriental. Mit seinem hoch gelobten Service gilt das legendäre Haus als eines der besten Hotels der Welt.

Nostalgische Reise in die Gegenwart

Wir bleiben legendär, denn die Reise geht weiter im Eastern & Oriental Express nach Singapur. Die kleinen aber höchst eleganten Zugabteile versetzen einen zurück in ein anderes Zeitalter. Dem Rhythmus des Lebens in den Dörfern der Region angepasst, bewegt sich der Zug ganz gemächlich durch den Dschungel mit seinem schweren, feuchten Geruch, während an den Fenstern Teefarmen und Pagoden vorbeiziehen. Aus dem Aussichtswaggon geniesst man den Blick auf typische Szenen des Landlebens: Reisfelder mit arbeitenden Bauern, Pflüge gezogen von Wasserbüffeln, winkende Kinder in Dörfern mit strohbedeckten Hütten. Die romantische, knapp 2000 Kilometer lange Fahrt dauert insgesamt 40 Stunden, bevor der Zug ins moderne Singapur einfährt. Neben der weltberühmten Shopping-Meile Orchard Road sowie Riverside, dem Standort von verschiedenen Denkmälern, Theatern und Museen, lohnt es sich, die Strassenküche Singapurs kennenzulernen. Nirgendwo sonst erlebt man die erstaunliche Vielfalt der asiatischen Küche so intensiv. Die riesige Auswahl stellt Einheimische und Besucher vor die Qual der Wahl. Hier verschmelzen malaysische, indonesische, indische und chinesische Einflüsse zu schmackhaften Delikatessen.

China ganz nah

Nun geht’s auf in den Norden nach Peking. Die von Smog geplagte Hauptstadt Chinas entdeckt man am besten, wenn man sich von einer der vielen kleinen Fahrradrikschas durch die engen Gassen der sogenannten Hutongs fahren lässt. In den ruhigen Ecken Pekings, weit entfernt von der Verbotenen Stadt und dem Tiananmen-Platz, hört man kein Autohupen mehr, sondern nur noch das gelegentliche Klingeln eines Fahrrads oder das Schnattern und Gackern der Enten und Hühner in den ummauerten Innenhöfen. Wer die Chinesen hautnah erleben möchte, begibt sich am besten in eine der öffentlichen Grünanlagen. Hier findet nach wie vor die Freizeit vieler Chinesen statt – von verschiedenen Singgruppen, ja ganzen Orchestern bis zu Senioren-Schachturnieren. Schon in der Morgendämmerung treffen sich viele Menschen auf öffentlichen Plätzen und schwingen bunte Bänder oder üben Tango. Fasst sich der Tourist ein Herz und macht mit, wird er mit grossem Hallo aufgenommen.

Sprung über die Datumsgrenze

Mit dem Flug nach Honolulu wird die Datumsgrenze übersprungen. Die Hauptstadt Hawaiis stellt eine moderne Metropole dar, die mit 370‘000 Einwohnern und fast 900‘000 Menschen im Grossraum sogar als die grösste Stadt im Pazifik gilt. Doch Hochhäuser und Strand schliessen sich nicht aus. Waikiki, der glamouröse Badevorort Honolulus mit weissem Sandstrand und türkis schimmerndem Wasser lädt zu entspannendem Sonnenbaden ein, um sich mal so richtig von der Reise zu erholen und die vielen Eindrücke setzen zu lassen. Wem das doch irgendwann zu langweilig wird, sollte den Iolani Palace besichtigen. Der einzige Königspalast Amerikas wurde 1882 erbaut, präsentiert sich als reich verziertes und sehr fotogenes Rokokoschlösschen.

honeymoontip:

Dubai: Wagen Sie einen Ritt auf einem Kamel und erleben Sie die Wüste aus einer speziellen Perspektive.

New Delhi: Besuchen Sie den weltberühmten Taj Mahal, den Shah Shahan aus Liebe für seine Gattin erbauen liess.

Bangkok: Geniessen Sie in der «Author’s Lounge» im Hotel Oriental den sogenannten «High Tea» und unternehmen Sie eine Zeitreise in die Vergangenheit.

Singapur: Stossen Sie mit Ihrem frisch angetrauten Ehepartner an der «Long Bar» des legendären Hotels Raffles mit einem Singapore Sling, der 1915 hier erfunden wurde, auf Ihre Liebe an.

Peking: Bestellen Sie bei einem Tête-à-Tête im Restaurant «Quanjude», eines der ältesten Restaurants Pekings, die weltberühmte Pekingente.

Honolulu: Geniessen Sie auf der Terrasse des Restaurants «Han Tree Lanai » ein romantisches Candlelight-Dinner mit Blick auf den Pazifik.

San Fransisco: Bummeln Sie durch die Market Street und besuchen Sie Romeos Liebespfeil.

New York: Machen Sie’s gleich wie Meg Ryan und Tom Hanks im Film «E-Mail für dich» und lassen Sie den Blick vom 86. Stock des Empire State Building über New York schweifen.

Kosmopolitischer Charme

Ein ganz anderes Amerika präsentiert sich in San Francisco, der Stadt, die sich auf 43 Hügel verteilt. Kein Wunder also, dass Kondition gefragt ist, will man die Metropole zu Fuss erkunden. Eine Fahrt mit der Cable Car-Bahn ist für jeden San Fransisco-Besucher aber ein Muss, genauso wie der Besuch der Golden Gate Bridge.
Die wohl berühmteste Brücke der Welt ist zwar in die Jahre gekommen, doch immer noch sehenswert. Solange die Brücke nicht von Nebel verhüllt ist, geniesst man zudem einen grossartigen Blick auf die Einfahrt zur Bucht, Alcatraz Island und auf San Francisco.

Krönender Abschluss

Die letzte Station der Weltreise ist New York. «The Big Apple» ist eine der aufregendsten Städte der Welt und wartet mit unzähligen Attraktionen wie die Freiheitsstatue, das United Nations Hauptquartier, das Empire State Building und mehr als 300 Museen auf.
Der Besuch einer Aufführung am Broadway gehört in der Stadt, die niemals schläft, einfach dazu. Ein gemeinsamer Spaziergang oder eine romantische Kutschenfahrt durch den Central Park bildet der krönende Abschluss einer spannenden Reise rund um den Globus.

Das Wichtigste in Kürze

Eine Weltreise sollte man nur zusammen mit einem Reisebüro planen. So ist sichergestellt, dass die Flugverbindungen vorhanden, die Sitzplätze und Hotelzimmer reserviert sind und der Spass nicht jegliche Dimensionen sprengt. Ausserdem wissen die Reiseprofis über die optimale Aufenthaltsdauer an den jeweiligen Destinationen Bescheid, um den Jetleg möglichst im Griff zu haben. Nachfolgend zur Veranschaulichung die jeweiligen Zeitverschiebungen:

  • Dubai: MEZ +2 Sprung über die Datumsgrenze
  • New Delhi: MEZ +4.30 Honolulu: MEZ -10
  • Bangkok: MEZ +6 San Francisco: MEZ -9
  • Singapur: MEZ +7 New York: MEZ -6
  • Peking: MEZ +8

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